Ne m’oublie pas - a journey in to the togetherness in the own self

 

Choreography: Anja Gysin

Dance: Mileen Borgonjon (B) Carmen R Cruz (ES)

 

.....I'm lost without me and alone with my half self ......

 

Der Glaube zwei Seelen wohnen in einem, zwei Seiten – die dunkle und die helle, Tag und Nacht, Ja und Nein – die zwei Gegensätze - die sich annähern und irgendwo treffen. Führen tut jede, folgen genauso. Eine Manifestation der Zweideutigkeit des menschlichen Wesens. Sanft berührt und kraftvoll gekürt, treffen sie sich in Einheit um einander zu vereinen und verneinen.

Das Stück ist kein Zeigefinger. Es schaut zwischen die Räume. Zwischen die gängigen Schubladen und Abgrenzungen und beleuchtet den Raum zwischen den zwei Körpern und der Vorgefassten Meinung. Imaginäre Schleier werden gehoben und Wände gebaut – Wiederstände gesehen und der neue Luftzug genossen.

Es beginnt mit einem explosiven Auftritt und katapultiert die zwei Körper direkt ins Geschehen. Das Spiel ist eröffnet und beginnt mit einem Kampf gegen den unsichtbaren Sog von Nähe und Distanz. Dies mündet in ein sich annähern an die eigenen Hürden die da anstehen. Dem Widerstand in sich, der nur jeder für sich selbst erforschen kann. Daraus öffnen sich neue Räume, unbekannt und noch unerforscht. Beide ich’s treten ein und folgen dem Neuen entgegen – zusammen. Gehen weiter und tiefer und stranden in einem Tanz, der sich von einer gängigen Beziehungsvorstellung abhebt. Lassen sich von der Wunschenergie des „geschehen-lassens“ und des „sich-entfaltens“ berühren ohne dabei kitschig zu werden. Ein Band welches die beiden Verbindet und weit weg von Gut und Schlecht landen lässt.